Energiekram 38 – Lage der Energiewirtschaft

Herzlich Willkommen bei Energiekram, dem unabhängigen Podcast über Energiewirtschaft von Carsten Eckart.

In dieser Folge spreche ich über die Lage der Energiewirtschaft. Gefühlt sind wir jede Woche mit neuen Baustellen konfrontiert – das EEG wird wieder novelliert, das Energiewirtschaftsgesetz auch. Die EDIFACT-Nachrichtentypen werden in diesem Jahr zwei mal neu gefasst, die Strom-Marktregeln im April 2022 erneuert, der Redispatch 2.0 kommt zwischendurch – und das sind nur die großen Themen.

Wir besprechen im Energiekram Podcast meist mehrere aktuelle Themen der Energiewirtschaft. Wir wollen vorstellen, erklären und einordnen. Ab und zu kommen auch Folgen zu einzelnen, größeren Fachthemen.

Unsere E-Books und Onlinekurse findet ihr auf www.en-einf.de. Mehr Infos zu Themen der Energiewende und Energiewirtschaft gibt es zum Beispiel auf unserem YouTube-Kanal “Energiewirtschaft Einfach“.

Unsere Seminare und unser Newsletter sind auf energiewirtschaft-einfach.de

2 Gedanken zu „Energiekram 38 – Lage der Energiewirtschaft“

  1. Der Beitrag ist interessant und hat mich schon zum Nachdenken angeregt. Was ich mich frage, warum behandelt man das Thema Enrgie so ganz anders als das Thema Kommunikation. Ich verstehe das nicht wirklich. Warum soll in dem einen Bereich völlige Kostentransparenz hergestellt werden und im anderen nicht? Nicht das ich das nicht gute finde, ich verstehe nur die Ungleichbehandlung nicht.
    Da wird der Markt liberalisiert und dann beschwert man sich darüber, dass Vergleichsportale nicht ganz neutral sind, weil sie unterschiedlich gesponsert werden. Das ist sdoch überall an der Tagesordnung. Wo ist den die Transparenz bei den Mobilfunktarifen. In diesem Segment geben die Verbraucher genauso viel wenn nicht mehr aus als für Energie.

    Zum Thema variable Tarife ist zunächst einmal festzuhalten, dass es dei Möglichkeiten für den Otto Normalkunden in weiter Ferne ist, weil sie in der Regel unter 6.000 kWh Jahresverbrauch iegen und somit überhaupt gar kein intelligentes Messsystem bekommen. Darüber hinaus ist zu unterscheiden zwischen variablen Tarifen und Lieferantenwchsel in Echtzeit. Das sind völlig verschiedene Dinge und haben erst einmal nicht miteinander zu tun. In diesem Zusammenhang hat Carsten leider nicht richtig informiert bzw. so einiges durcheinander gewürfelt. Mein Angebot an dieser Stelle: Setze Dich mit mir in Verbindung und dann dröseln wir das auf. Da hat so einiges nicht gepasst. Auch die Angaben zur modernen Messeinrichtung waren leider falsch.

    Ich werden dennoch diesen Kanal abonnieren, weil genau die richtigen Themen adresssiert werden und das finde ich gut und würde es auch gerne unterstützen.

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    • Hi Gerhard,

      die 6.000 kWh sind die Schwelle für den gesetzlich vorgeschriebenen Pflichteinbau. Das hat aber nichts mit der wirtschaftlichen Realität zu tun. Wettbewerbliche Messstellenbetreiber wollen die Serviceleistung hinter der Technik verkaufen und werden jedem Kunden ein iMS oder mME mit erweiterten Funktionen einbauen.

      Natürlich sind die variablen Tarife der ersten TAFs etwas anderes als die variablen Tarife der mittelfristigen Zukunft.

      Du kannst ganz unkompliziert einen eigenen Podcast oder YouTube-Kanal starten und dort deine Expertise platzieren 🙂

      Viele Grüße, Carsten

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